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ZürichStephanie Doetzer (geb. 1980) hat Politikwissenschaften in Bordeaux und Stuttgart studiert. Sie war Radioreporterin beim SWR und zwischendurch Gast beim damaligen syrischen Staatsfernsehen. Später arbeitete sie als Journalistin bei Al Jazeera und als Autorin für verschiedenen deutschsprachige Zeitungen. Für ihre Reportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet – und ist dann aus der Medienwelt ausgestiegen. Heute erzählt sie auf der Bühne Geschichten übers Menschsein in diesen verrückten Zeiten.
Eines aber blieb über all die Jahre gleich: Ihre Liebe zum Nahen Osten. Begonnen hat sie mit Anfang 20, ursprünglich als private Debatte über «den Westen» und «die arabische Welt». Daraus wurde ein Arbeitsschwerpunkt, der sie in den Libanon, nach Ägypten, Israel, Palästina und in die Golfstaaten geführt hat. Am liebsten aber immer wieder nach Syrien.
Den ersten Teil ihrer deutsch-syrischen Geschichte hat sie als Journalistin schon einmal erzählt: in einem Radiofeature, für das sie zum «CNN Journalist of the Year» gewählt wurde. Im wirklichen Leben aber ging die Geschichte weiter. Was sich seit dem Sturz des früheren Regimes in Syrien und im eigenen Leben verändert hat, erzählt sie auf ihrer Vortragstour.
Stephanie Doetzer
Sulzburg / DE