Schon als Kind ist Levi Fitze am liebsten in der Natur. Heute ist er 22, seine Fotokunst ist international bekannt und ausgezeichnet. Irgendwo in den Bergen wartet er wochenlang auf den richtigen Moment, um Luchse, Wölfe, Hermeline und Raufusshühner abzulichten. So lernt er, die Tiere zu verstehen. Bartgeier bei der Jagd zu beobachten oder einen Steinbock unter der Milchstrasse zu fotografieren, sind für ihn die grössten Geschenke des Lebens.
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Levi Fitze nimmt sein Publikum mit in die Schweizer Alpen. Hier gibt es grosse Temperaturunterschiede, schwieriges Gelände und wenig Nahrung. Genau diese Umstände machen die Tiere zu hochspezialisierten Überlebenskünstlern, die perfekt an die harschen Bedingungen angepasst sind. Sie entwickeln dafür verschiedene Strategien, wie den Wechsel der Fellfarbe oder den Rückzug für den Winterschlaf.
Als Fotograf hält Levi Fitze diese heimische Tierwelt und ihre Lebensräume in kunstvollen Bildern fest. Die Geschichten und Abenteuer dahinter sind oft verblüffend aufwändig und gelingen erst nach vielen Fehlversuchen. Alles hängt vom Verständnis für die Natur und für das Verhalten der Wildtiere ab. Levi Fitzes Live-Vortrag, ausgezeichnet mit dem Preis für die «Beste Fotografie» an den Discovery Days, erzählt auch von seinen Anfängen: als Junge mit einer Kamera und einem Traum. Und wie daraus ein Leben rund um die Naturfotografie entsteht, mit dem Ziel, Menschen für die Schönheit unserer schützenswerten Wildnis vor der Haustür zu begeistern.
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