Seit 1990 begleitet Manuel Bauer den Dalai Lama im privaten Leben und auf über 50 Reisen rund um den Globus. Der Schweizer Fotograf durfte auch dann anwesend zu sein, wenn die Türen für andere geschlossen wurden. Entstanden ist ein umfassendes und tief berührendes Porträt des Dalai Lama, seiner Flucht aus Tibet, seiner säkularen Ethik und Nächstenliebe sowie des tibetischen Buddhismus und der aktuellen politischen Herausforderungen im Exil.
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In seinem Vortrag erzählt Manuel Bauer die Geschichte der Region Tibet, der Besetzung durch die Volksrepublik China und der Flucht des Dalai Lama nach Indien. Der Fotograf begleitet den Friedensnobelpreisträger in die tibetischen Flüchtlingslager und in entlegene Täler des Himalaya. Er ist dabei, wenn der Dalai Lama früh morgens in seinen privaten Räumen mit der Meditation beginnt, wenn er Japanern den tibetischen Buddhismus erklärt, wenn er in Peru zum interreligiösen Dialog aufruft, wenn er vor dem Europaparlament für mehr Engagement ein Tibet eintritt und im New Yorker Central Park vor Zehntausenden Menschen spricht. Bildgewaltig stellt Manuel Bauer komplexe tantrische Rituale vor, die den Gläubigen den Weg zur Erleuchtung weisen. Doch das eigentliche Herz des Vortrags sind die Botschaften des Dalai Lama, die den Weg zum inneren Frieden und zum Frieden in der Welt beschreiben.
Der Dalai Lama sagt über den Manuel Bauer: «Ich bewundere nicht nur seinen Beruf, das Fotografieren, ich bewundere ihn auch als Menschen. Er ist ein sehr netter Mann, aufrichtig und bescheiden. Ich denke, er hat eine ganz reine Geisteshaltung. Das ist meine persönliche Ansicht, mein persönliches Gefühl. Ich kenne ihn seit vielen Jahren, und er selbst hat mir gegenüber in all diesen Jahren eine grosse, tief empfundene Nähe gezeigt. Er ist für mich ein echter Freund.»
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