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Ausland

Mongolei

Reise zu den letzten Rentiernomaden

Dieses exklusive Reiseerlebnis führt zu den letzten Jägern und Rentier-Nomaden im Norden der Mongolei. Gemeinsam reiten wir durch die gebirgige Landschaft zu ihrem abgelegenen Sommerlager. Nur die langjährige, persönliche Beziehung von Andreas Hutter zu den Gastfamilien machen diese einmalige Reise möglich. Wir erhalten unvergessliche Einblicke in den Alltag und die Traditionen des Volkes der Tuwa.


Veronika Mesarosch

Veronika Mesarosch

1995 ritt sie zusammen mit Andreas Hutter während 7 Monaten quer durch die Mongolei. Sie lernte die mongolische Sprache und war fasziniert von den gastfreundlichen Menschen. Ein prägendes Abenteuer und eine Reise die sie später immer wieder zurück in die Mongolei brachte. In den letzten Jahren leitete sie immer wieder spezielle Reisen in der Mongolei für Globotrek und
Andreas Hutter.

Nach ihrem Diplom als Kindergärtnerin absolvierte sie die Ausbildung zur Reitpädagogin SV-HPR.

Veronika Mesarosch lebt in Luzern und betreibt dort einen SV-HPR-Betrieb mit vier Pferden.


Karte


Reisedaten & Kosten

Reisedaten Preis
15.08.18 bis 08.09.18     CHF 7250.– (max. 10 Teilnehmer/innen)

Zuschläge
Einzelzimmer im Hotel CHF 190.–
Visum Mongolei inkl. Einholung (Stand Dez. 15) CHF 90.–

Im Preis inbegriffen
– Flüge Schweiz–Ulan Bator–Moron–Ulan Bator–Schweiz in Economy-Klasse
– Flughafentaxen und Treibstoffzuschlag (CHF 350.–, Stand Juli 2015)
– Alle Überlandfahrten und Transfers
– Pferde und Pferdeführer für Reitetappen
– 5 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer, 18 Übernachtungen im Zweierzelt
– Vollpension während der ganzen Reise, ausser Mittagessen am 2. und 24. Tag
– Schweizer Reiseleitung und lokale Begleitmannschaft

Im Preis nicht inbegriffen
– Trinkgelder
– Persönliche Auslagen

Spezialleistung
– Gutschein SBB-Billett 2. Klasse Wohnort–Flughafen retour
– Pauschalbeitrag zur Kompensation der Flugemissionen an myclimate.


Reiseanmeldung

Reservation

Organisation & Haftung: Globotrek (eine Marke der Globetrotter Tours AG, Bern) – es gelten deren AGBs


Weiterführende Informationen

Literaturhinweis Mongolei

Programm

1.–2. Tag: Flug Zürich–Ulan Bator
Ankunft am Morgen des zweiten Tages und Fahrt ins Hotel. Wir lassen uns Zeit, um uns zu akklimatisieren und uns an die Zeitdifferenz zu gewöhnen. Auf einem Spaziergang durch das Stadtzentrum lernen wir die modernen Seiten der Mongolei kennen.

3. Tag: Flug nach Moron
Flug nach Moron im Norden der Mongolei. Wir besichtigen die Stadt und kaufen Vorräte auf dem lebendigen Markt für unsere bevorstehende Reise in die Natur ein. Unterkunft in einem einfachen Hotel oder Jurte.

4.–5. Tag: Moron–Ulan-Uul–Tsagan Nuur
Mit russischen Geländewagen fahren wir los Richtung Norden. Wir durchqueren Flüsse und passieren Pässe. In  der Nähe von Ulan-Uul schlagen wir unser erstes Zeltlager auf. Die Weiterfahrt führt durch eine Hochebene. Unzählige Seen und Flüsse säumen unseren Weg. Hier sind die Sommerweiden der Darchad-Nomaden. Nach zwei Tagen erreichen wir das kleine Dorf Tsagan Nuur, den Ausgangspunkt unseres Reit-trekkings. Wir übernachten in unseren Zelten bei der Nomadenfamilie von Batarje. So erhalten wir auch einen einmaligen Einblick in den Alltag der Darchad-Nomaden.

6. Tag: Pferde kennen lernen
Heute treffen unsere Tuwa-Freunde mit den Pferden ein. Um uns an die Pferde zu gewöhnen, unternehmen wir den ersten Reitversuch in der Steppe. Wir reiten zum Tsagan Nuur-See oder wandern auf einen der vielen kleinen Berge in der Umgebung.

7.–15. Tag: Hinaus in die Natur
Auf dem Rücken unserer Pferde sind wir unterwegs in der puren Natur. Schon bald lassen wir die Steppe hinter uns und tauchen in die Taiga ein: Wälder, Seen und immer dichter werdendes Buschwerk. Der Weg wird sumpfig und anstrengend für die Pferde, wir reiten praktisch nur im Schritt. Oft bewegen wir uns im Wald, dann haben wir wieder freie Sicht. Wir übernachten im lichten Wald und geniessen die einmalige Natur.
Gomb, der Freund von Andreas Hutter, führt uns durch die schönsten Gebiete in der Taiga. Wir reiten am Tengis-Fluss entlang und zum Tschoschin-See. Hier machen wir für drei Tage Pause. Wir lassen uns Zeit, die von der Zivilisation unberührte Natur in vollen Zügen zu geniessen. Wir wandern auf einen der Berge, reiten zu wunderschönen Bergseen, baden im See, fischen die riesigen Forellen, die eine willkommene Abwechslung auf unserem Speiseplan sind.
Die Zeit vergeht wie im Flug und wir ziehen weiter zum Sommerlager unserer Tuwa-Begleiter, wo wir bereits ungeduldig erwartet werden.

16.–17. Tag: Tuwa-Rentierzüchter
Wir erreichen das Lager von Gombs Familie. Während zwei Tagen geniessen wir das Leben im und um das Camp der Tuwa-Rentierzüchter. Wir lernen Gombs Frau und Familie kennen. So haben wir die einzigartige Möglichkeit, deren Nomadenleben hautnah mit zu erleben!
Im Gegensatz zu den Mongolen wohnen die Tuwas nicht in Jurten, sondern in einfacheren Zelten, die an Tipis der Indianer Nordamerikas erinnern. Die Rentiere dienen den Tuwas als Last- und Reittiere sowie als Fleisch- und Milchlieferanten. Die wertvollen Felle werden zu Kleidern und Stiefeln verarbeitet. Alles wird verwertet. Neben den Rentieren spielt auch die Jagd eine wichtige Rolle. Schon die Kinder lernen den spielerischen Umgang mit Pfeil und Bogen. Die Jagdausflüge der Männer dauern manchmal mehrere Wochen.

18.–19. Tag: Zurück zum Tsagan Nuur-See
Wir reiten durch endlos scheinende Lärchenwälder zurück ins 21. Jahrhundert. In der Steppe bei Tsagan Nuur erwarten uns die Fahrzeuge.

20.–22. Tag: Hövsgöl-See
Fahrt zum Hövsgöl-See (wenn Piste befahrbar!), wo wir einen freien Tag verbringen. Die wildromantische Landschaft am See lädt zu Wanderungen ein oder wir entspannen uns von den Strapazen des Reit-Trekkings. Am 22. Tag kehren wir nach Moron zurück.

23.–24. Tag: Ulan Bator
Flug von Moron nach Ulan Bator. Wir haben genügend Zeit, die Hauptstadt zu erkunden. Nach der unberührten Natur im Norden erscheint uns die Stadt, die uns von Beginn unserer Reise noch als verschlafene, ruhige Stadt in Erinnerung ist, hektisch und geschäftig.

25. Tag: Rückflug ab Ulan Bator
Ankunft in Zürich am gleichen Tag.

Hintergründe zu dieser Reise
Entstanden ist diese Reise  aus der Freundschaft zwischen dem Fotografen, Vortragsreferenten und Explora Geschäftsführer Andreas Hutter und dem sippenältesten Gomb. Gemeinsam verbrachten die beiden viele Monate  auf der Jagd, reisten mit dem Motorrad in die Hauptstadt nach Ulan Bator und zu Gombs Verwandten nach Tuwa in Russland.
Da die Tuwa von der Rentierzucht und Jagd alleine nicht mehr überleben können, schmiedeten Gomb und Hutter gemeinsam den Plan von exklusiven Reisen in die Taiga. Erstes und oberstes Ziel des Projektes ist es, ein ausgewogenes und nachhaltiges Einkommen für die gesamte Sippe der letzten Tuwa Rentierzüchter der Mongolei zu generieren.
Von jeder Familie sollen Pferde gemietet und Guides engagiert werden. Dies ist nicht nur wertvoll für den Clan, sondern es gibt den Teilnehmern der Reise auch die einmalige Möglichkeit, das Land und die Kultur der Tuwa auf nachhaltige Art und Weise kennen zu lernen.

Anforderungen und Hinweise
– Das Platzangebot der einkalkulierten Flugtarife ist limitiert. Allfällige Zuschläge für höhere Tarifklassen vorbehalten. Früh buchen lohnt sich!
– Gute körperliche Fitness, Ausdauer und Gelassenheit ist aufgrund des langen Aufenthaltes in der freien Natur und des manchmal rauen Klimas unabdingbar.
– Reiten auf kleinen, ausdauernden Pferden. Reitkenntnisse sind von Vorteil. 10–14 Tagesetappen von 2–4 Stunden, meist im Schritt.
– Zahlreiche Möglichkeiten für leichte bis mittelschwere Wanderungen in Höhen bis ca. 2500 Meter.
– Das Hauptgepäck wird von Packpferden transportiert und muss auf das Minimum beschränkt werden.