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Ausland
  • Im Kanu unterwegs im Quellgebiet des South Nahanni Flusses.
  • Nordlichter über einem Nachtlager am Dempster, unweit des Polarkreises.
  • Romano Schenk kämpft sich mit zwei Freunden und 14 Huskys 1600 Kilometer durch die eisige Wildnis von Fort McPherson über Old Crow nach Dawson City.
  • Grizzli Bär im Slim River Tal, Kluane Nationalpark.
  • Elch am Big Salmon Fluss.
  • Goldrausch im Yukon Territory! Vor ca 100 Jahren wurde an einem kleinen Zufluss des Klondike River Gold gefunden. Die reichen Funde lösten den grössten Goldrausch aller Zeiten aus.
  • Wie so viele Städte in Alaska ist auch Skagway, am nördlichen Ende des Lynn Canal gelegen, dem Goldrausch entsprungen.
  • An den ersten zwei Tage verläuft der Weg überwiegend entlang des Taiya-River, was allerdings nicht bedeutet daß es ebenerdig ist. Vielmehr ist es ein ständiges auf und ab.
  • Unweit vom heutigen Camp Platz Canyon City liegen die Überreste vom alten Canyon City. Zu sehen gibt es nicht sehr viel. Das Bedeutendste ist ein alter Dampfkessel. Er diente zu Zeiten des Gold-Rush zum Betrieb einer Seilbahn.
  • Über Felsblöcke und Schneefelder näherten wir uns der »Golden Stairs« dem anstrengendsten Teilstück des Chilkoot-Trails, wo auf einer Länge von 800 m ein Höhenunterschied von 305 m zu überwinden ist, um auf den Pass zu gelangen.
  • Die Golden Stairs ist eine steile Rinne mit grossen Felsblöcken, Joshua musste auch hier in den Rucksack, was ihm überhaupt nicht gefiel. Seinen Ärger schrie er laut heraus und in der letzten halbe Stunde konnte ihn Silvia fast nicht mehr beruhigen. Hier fragte ich mich, ob das eine gute Idee ist, mit einem Kleinkind so eine Wanderung zu unternehmen. Im Nachhinein weis ich, es war eine gute Idee, Zuhause weint er mehr.
  • Nach fünf Tagen erreichten wir Bennett, dass ende des Trails, hier wo nach Aufbrechen des Eises am 29. Mai 1898 innerhalb von 48 Stunden eine Flotte von 7.200 selbst gezimmerten Booten in Richtung Klondike starteten. 
  • Heute stehen nur noch der Bahnhof sowie die 1899 erbaute St. Andrew`s Presbyterin Kirche von der ehemaligen Stadt mit 5000 Einwohnern.
  • In Whitehorse organisierten wir neuen Proviant und starteten zu der 800 Kilometer langen Fluss Tour nach Dawson City. Kurz nach Whitehorse ist der 50 Kilometer lange Lake Laberge.  
  • Um unsere Kräfte optimal zu nutzen bauten wir einen Katamaran aus unseren zwei Boote. So konnten Cyriak und ich übers kreuz paddeln und Silvia schaute zu Joshua. Thirty-Mile River. Ein herrlicher Abschnitt zwischen Lake Laberge und dem zusammen fluss mit dem Teslin River
  • Joshua wollte unbedingt ein Bad nehmen, bis er realisierte wie kalt das Wasser ist.
  • Shipyard Island, unterhalb Hootalinqua wurden früher die Schiffe an Land gezogen um im Winter nicht von den gewaltigen Eismassen erdrückt zu werden.
  • Kurz vor Big Salmon Village schlagen wir unser Camp auf, um in den nächsten Tagen ein Floss zu bauen.
  • In einem riesigen Waldrand Gebiet fällen wir die Stämme für das Floss.
  • Um das Floss bauen zu können mussten wir zu erst eine Rampe bauen.
  • Drei Tage benötigen wir für den Flossbau.
  • Wer arbeitet kriegt Hunger. Ein richtiges Holzfäller Frühstück: Speck, Eier und Bratkartoffeln. Joshua hätte der Speck gereicht.
  • Joshua wurde es nie langweilig, es gab immer etwas zu machen oder zu sehen.
  • Vor uns die Five Fingers Rapids. Vier Felsen teilen den Strom in fünf Finger und stellten für die Raddampfer im 19. und 20. Jahrhundert ein großes Hindernis dar, das mit Winden und Stahlseilen überwunden werden musste. Durch Felssprengungen wurde dieses Hindernis entschärft und kann dadurch nun, bei normalen Pegelständen, auch von Kanuten problemlos überwunden werden, man nimmt den rechten Kanal. Bei Hochwasser wird es sehr nass und turbulent.
  • Immer auf der Hut, ob keine Sandbänke in Sicht sind. Sandbänke waren unsere grössten Feinde.
  • Joshua hilft überall tatkräftig mit.
  • Joshua wird 2 Jahre alt.
  • Joshuas Spielzimmer, im Zeltinnern durfte Joshua die Schwimmweste abziehen.
  • Kurz vor Ft. Selkirk laufen wir wieder mal auf eine Sandbank auf. Mit vereinten Kräften schaffen wir es aber immer wieder in die Strömmung und können unsere Reise fort setzen.
  • Ft. Selkirk wurde 1852 von der Hudson`s Bay Company erbaut. Durch den Goldrausch wurde es ein richtiges Dorf. Mit dem Bau des Alaska- und Klondike Highway geriet Ft. Selkirk immer mehr in Vergessenheit. Mitte der 50er Jahre war Fort Selkirk zur Geisterstadt geworden. Heute ist es ein wunderschönes Freilicht Museum und man sollte unbedingt hier eine Nacht verweilen.
  • Gibt es was schöneres als am Abend vor dem Lagerfeuer zu sitzen
  • Die letzte Morgenstimmung auf dem Floss.
  • Dawson City hat strenge Bauvorschriften, so dass nichts von seinem Charm verloren geht.
  • Wir beendeten unser Abenteuer mit einem Besuch im berühmten Spielcasino Diamond Tooth Gerties wo man heute noch die can-can Girls bewundern kann.
  • Im Frühjahr 2006 gelang Cyriak Steiner und mir die Durchquerung der grössten nicht Polaren Eisfelder ohne Fremd Unterstützung.
  • Der Start verlief nicht nach unseren Vorstellungen. Da es den ganzen Winter nicht viel geschneit hatte, war an der Küste fast kein Schnee mehr und wir mussten einen anderen Weg zu den Eisfeldern suchen.
  • Wir entschieden uns für den Martin River der zum Martin River Gletscher führt.
  • Über eine Woche zogen wir unser Material den Bach hoch und waren oft bis zu den Oberschenkel im Kalten Wasser. Da mein Trockenanzug kaputt ging war es alles andere als angenehm.
  • Nach fast 3 Wochen näherten wir uns langsam dem Gletscher auf welchem man mit Skis wandern kann, so wie wir uns das vorgestellt hatten.
  • Ein herrliches Gefühl, marschieren ohne Hindernisse.
  • Der schönste Moment des Tages, der Sonnenaufgang.
  • Unterwegs auf dem Bagley Icefield.
    Tagwache um 1.00 Uhr. Abmarsch 2.30 Uhr, bis um 13.00 Uhr marschieren wir und legen zwischen 25 und 30 Kilometer zurück.
  • Wir kommen uns richtig verloren vor in dieser gewaltigen Gletscherwelt. Das Bagley Icefield verläuft 160 Kilometer fast in einer Gerade.
  • Mt. Logan höchster Berg Canadas mit 5959 Meter.
  • Nach über 400 Kilometer auf den Gletschern gelangen wir zum Alsek Fluss, auf welchem wir  zur Küste paddeln.
  • Nach 4 Tage paddeln erreichen wir den Alsek See. Von hier ist es noch eine knappe Tagesreise nach Dry Bay unserem Ziel.
  • Ein 2 Stündiger Flug über den Alsek Fluss bringt uns zurück nach Hains Junction (Yukon Territorium), wo ich nach 46 Tagen meine Familie wieder sehe.

YUKON

Sehnsucht Wildnis

Welcher richtiger Abenteurer träumt nicht von der Wildnis Kanadas? Für wen klingt das Wort "YUKON" nicht wie Musik in den Ohren? Romano Schenk verbrachte über fünf Jahre im Yukon und hat alle Outdoorträume schon gelebt: Die eigene Blockhütte gebaut, bei bis zu -50 Grad mit Hundeschlitten die kanadische Wildnis durchquert und mit dem Kanu wilde Flüsse befahren. In seiner neusten Diashow nimmt er uns mit in die grandiose Gebirgswelt der St. Elias Mountains, wo er sich 46 Tage mit einem zum Schlitten umgebauten Kajak über endlose Gletscher, dichtes Unterholz und wilde Flüsse zur Glacier Bay in Alaska kämpft.

Inzwischen Vater geworden, bricht die Abenteuerlust nicht ab. Im Gegenteil, neue Herausforderungen warten. Mit Frau Silvia und dem zweijährigen Sohn Joshua begibt er sich auf die Spuren der Goldsucher. Zu Fuss von Skagway über den berüchtigten Chilkoot Pass zum Quellgebiet des Yukon-Rivers. Dort baut sich die Familie, wie die Glücksritter vor über 100 Jahren, ihr eigenes Floss und begibt sich auf die 700 kilometerlange Flussfahrt nach Dawson City.


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