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Ausland

Afghanistan

Faszinierendes Land am Hindukusch

Bürgerkrieg, Taliban und Opiumanbau: Reisen erscheint in dem legendären Land am Hindukusch unmöglich. Ursprünglich wollten Monika Koch und Heiner Tettenborn - zu Hause in Süddeutschland Tierärztin und Anwalt - nur in Jalalabad an Schulen unterrichten. Doch bald schliessen sie Freundschaft zu Afghanen. Im Schutz der Familien, ihrer neuen Freunde, können sie nun unverhofft weite Teile des Landes erkunden. Im Südosten lernen sie als Gäste eines ehemaligen Mudschahedin-Führers die archaische Stammesgesellschaft der Paschtunen kennen. Wo der Staat kaum Macht hat und keine Sicherheit bieten kann, schützen nur eine grosse und starke Familie und die Blutrache vor Kriminalität. In Landeskleidung im Auto eines Freundes unterwegs, werden sie von westlichen Soldaten mit dem Maschinengewehr bedroht. Sie besuchen einen Mohnbauern, schwimmen in den tiefblauen Seen von Band-e-Amir und reisen durch unzugängliche Bergregionen und zur märchenhaften "Blauen Moschee" in Mazar-e-Sharif.

Die beiden Reisenden bringen den Zuschauer ein Afghanistan nahe, das in den Medien oft zu kurz kommt: gastfreundlich, kulturreich und faszinierend.

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