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Ausland
  • Ein mongolischer Kasache aus Bajan-Ölgij, der westlichsten Provinz der Mongolei, mit seinem Adler. Im Winter jagen die Kasachen mit diesen stolzen Raubvögeln Wölfe und Füchse.
  • Eine Familie besitzt je nach Region zwischen fünf bis dreissig Pferde. Mindestens eines ist ständig vor der Jurte angebunden, damit es jederzeit zur Verfügung steht. Die übrigen Tiere grasen unbeaufsichtigt in den Bergen. Das Einfangen der Tiere ist ein Spektakel, bei dem sich die jungen Männer profilieren können.
  • Hirtennomaden aus dem Gobi-Altai Gebiet treiben vor dem Eindunkeln die Herde zum Lager.
  • Manchmal reiten wir tagelang, ohne eine einzige Jurte zu sehen. Nur die Nomaden kennen die Namen der verschiedenen Lagerplätze und wissen, zu welchen Zeiten sie bewohnt sind.
  • Ältere Nomaden führen eine lange Pfeife mit sich, die sie, in ein Stück Brokat eingewickelt, in ihrem Stiefelschaft aufbewahren. Der winzige Pfeifenkopf fasst nur eine Prise Tabak. Ihn zu stopfen dauert etwa solange wie das Rauchen selbst.
  • In der Mongolei müssen sich die Pferde ihr Futter selber suchen. Auch im kalten Winter, bei Temperaturen bis zu -50° C sind die Herden stets im Freien, und es wird nichts zugefüttert.
  • Kasachen wie Mongolen lieben Stutenmilch über alles. Sie ist nicht nur erfrischend, sondern auch gesund, da sie im Gegensatz zu Kuh-, Yak-, und Schafsmilch nicht gekocht wird und deshalb noch alle Vitamine und Nährstoffe enthält.
  • Die Felle der frisch geschossenen Tiere werden vor der Jurte zum Trocknen aufgehängt, damit die Nachbarn die Trophäen bewundern können.
  • Die Nomaden sind unterwegs in ihre Winterlager, die geschützt von Wind und Wetter in den Seitentälern der Berge liegen.
  • Eisige Novemberstürme lassen uns zu Schneemännern erstarren, und eine Orientierung ist nur noch dank Satelitennavigationsgerät möglich.
  • Über gefrorene Flüsse stossen wir zu unserem Ziel, dem Hövsgöl-See im Norden der Mongolei, vor. Nach einigen Tagen haben die Pferde die Angst vor dem Eis verloren und folgen uns freiwillig.

NOMADEN

7 Monate zu Pferd durch die Mongolei

In Gobi-Altai wohnten wir dem Naadam, der mongolischen Olympiade bei, bevor wir durch die Wüste Gobi das Hangaygebirge erreichten, wo die Temperaturen auf minus 35 Grad gefallen waren. Oftmals fanden wir in den Jurten der einheimischen Nomaden Unterschlupf und verbrachten unvergessliche Abende im Kreis der Familien.

Über einen gefrorenen Fluss erreichten wir Mitte Dezember den Hövsgöl-See das Ziel unserer sieben Monatigen Reise. Unsere Erlebnisse haben wir in der spannenden Multivisions-Tonbildschau NOMADEN dokumentiert.


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