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Ausland
  • 22 mal war Ueli Steck in der Eiger Nordwand unterwegs. 48 Tage seines Lebens hat er darin verbracht. Im Februar 2007 versucht er den Speedrekord zu brechen.
  • Schon schnell spürt Ueli Steck, dass alles stimmt: Verhältnisse, seine Kondition und auch seine Psyche. Eine neue Rekordzeit scheint möglich.
  • Als Ueli Steck auf dem Gipfel seine Uhr stoppt, kann er es kaum glauben: 3 Stunden 54 Minuten. Ueli freut sich, so verbleibt ja heute noch etwas Zeit für den Klettergarten!
  • Als Training für sein Projekt Annapurna reist Ueli Steck zum 7161 Meter hohen Pumori. Seine Westwand will er solo-erstbegehen. Eine perfekte Akklimatisationstour.
  • Um 11 Uhr Vormittags startet er bei der letzten Lodge im Tal. Trotz schlechtem Wetter erreicht er Mitten in der Nacht den Gipfel. Noch vor 11 Uhr ist er wieder zurück im Tal. Ueli Steck hat einmal mehr unmögliches möglich gemacht: Den Pumori, auf einer neuen, schwierigen Route solo in 24 Stunden bezwungen!
  • Mai 2007 im Basislager des Annapurna: Ueli Steck möchte die 2700 Meter hohe Südwand im Alpinstil erstbegehen. Auf der direkten Linie und solo.
  • Das Kernstück der Annapurna Südwand liegt zwischen 7000 und 8000 Metern. Die Schwierigkeiten sind mit der Eiger Nordwand zu vergleichen. Noch nie wurden kletter-technische Schwierigkeiten auf dieser Höhe gemeistert. Ueli Steck will es gerade deshalb versuchen.
  • Das Wetter ist schlecht, trotzdem bricht Ueli Steck mit Fotograf Robert Bösch zu einer ersten Erkundungstour auf.
  • Die Wand ist erreicht. Im unteren Teil ist sie nicht so steil wie erwartet. Bei so guten Bedingungen wird Ueli Steck gut vorwärts kommen.
  • Ueli Steck ist in Top-Form und bestens akklimatisiert. Einfache Kletterpassagen bringen ihn selbst auf einer Höhe von 6000 Metern über Meer nicht ausser Atem. Er kann wie in den Alpen klettern. Optimismus macht sich breit. Es ist möglich die Wand zu klettern!
  • Schlechtes Wetter zwingt Ueli Steck zum Warten. Immer wieder studiert er die Wand. Sein Plan ist die Wand in drei Tagen zu bezwingen. 2 bis 3 Tage wird er für den Abstieg brauchen. Er braucht also ein Schönwetterfenster von mindestens 5 Tagen.
  • Endlich, am 21. Mai 2007 sagt Meteo Schweiz ein Schönwetterfenster von 5 Tagen voraus. Es kann los gehen. Ueli Steck kommt gut voran und ist bald unweit seines ersten geplanten Camps.
  • Aus dem Nichts schlägt ein Stein auf Ueli Stecks Helm ein. Er wird auf der Stelle bewusstlos und stürzt schätzungsweise 300 Meter in die Tiefe. Als er aus dem Koma erwacht, liegt er auf dem Gletscher. Alles ist weiss, er weiss nicht wo er ist und was passiert ist. Schnell realisiert er, dass er abgestürzt ist. Seine Beine und Arme kann er wie durch ein Wunder noch bewegen. Doch er hat Kopfschmerzen. Er schafft es Funkverbindung mit Robert Bösch herzustellen.
  • Dieser findet Ueli Steck. In der Zwischenzeit ist Ueli zwei Mal in eine Gletscherspalte eingebrochen. Ueli Steck ist am Boden zerstört, ein Stein hat seinem Projekt ein abruptes Ende gesetzt. Trotz grosser Enttäuschung ist sich Ueli Steck bewusst: Er hatte riesiges Glück im Unglück.
  • Seine Free Solo Begehung der Route Excalibur wird im Vortrag nur am Rande erwähnt. Einige eindrückliche Bilder werden im Vortrag aber gezeigt.
  • Die noch nie gezeigte Free Solo Begehung "Silberfinger" kann in einem kurzen, eindrücklichen Film bestaunt werden.
  • Im Januar 2006 gelingt Ueli Steck die Solo Erstbegehung der extrem schwierigen Route "The Young Spider" in der Eiger Nordwand.
  • Nach 5 Tagen in der eiskalten Wand ist es geschafft. Die junge Spinne ist bezwungen. Ueli Steck steht wieder in der Sonne, die er in der Nordwand keine Sekunde gesehen hat.
  • Senkrechte und überhängende Felswände mit Eis, Schnee und Fels erfordern eine ganz neue Technik. Das sogenannte Drytooling. Mit Steigeisen und Pickel "würgt" sich Ueli Steck selbst bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die Wände und Wasserfälle hoch.
  • Diese Technik ermöglicht neue Routen. Bei minus 25 Grad gelingt Ueli Steck die Erstbegehung der 1600 Meter hohen Ostwand des Mount Dickey in Alaska.
  • Neben spannenden Erlebnissen zeigt Ueli Steck auch fantastische Fotos von den Bergen der Welt.
  • Auf seinen Touren wurde Ueli Steck oft vom Profifotografen Robert Bösch begleitet. So muss man auch auf herrliche Stimmungsbilder nicht verzichten.
  • Wenn ich am Klettern bin, werde ich zu einem absoluten, aber auch sehr glücklichen Egoisten.
  • Solo durch Crack Baby
  • Der Moment, wo Konzentration zu Meditation wird, ist unbeschreiblich.
  • Solo am Eiger
    "Meine besten Tage sind die, an denen ich wirklich etwas erledigen kann."
  • Am Morgen nach dem Sologang durch die Heckmair-Route in der Eigernordwand.
  • Sonnenaufgang ist schön, befriedigender ist Sonnenuntergang.
  • Eigernordwand
    Solo durch The Young Spider
  • Wenn der Geist der Schwerkraft trotzt, dann fühle ich mich wirklich frei.
  • Solo durch The Young Spider
    "Bei der kleinen Auflagefläche eines Cliffs muss man aufpassen, dass man sich nicht allzu stark hin und her bewegt."
  • Eigernordwand
    "Manchmal frage ich mich schon, was zum Teufel ich da mache."
  • Route The Young Spider
    "Die Seillänge am östlichen Spinnenbein ist eine der schönsten, die ich je geklettert bin."
  • Der senkrechte, 230 Meter hohe Excalibur-Pfeiler war Ueli Stecks erklärtes Ziel, sein Traum.
  • Eine Felswand ist nie glatt. Sie hat Kanten, Griffe, Vorsprünge, Löcher, Risse.
  • Von meinen Fähigkeiten her konnte ich Excalibur ohne grosse Probleme klettern.
  • Wenn ich ohne Seil unterwegs bin, muss ich mich auf das konzentrieren, was jetzt ist. Der kleinste Fehler - und ich bin tot.
  • Free Solo in Excalibur
  • Ein Mann ohne Kaffemaschine ist wie ein Cowboy ohne Pferd.

DER ALLEINGÄNGER

Ueli Steck

Letzte Herausforderungen am Berg

Jüngstes Beispiel ist sein Soloversuch an der 3000 Meter hohen Annapurna Südwand. Vom Steinschlag getroffen, stürzte Ueli Steck 300 Meter in die Tiefe. Wie durch ein Wunder hat er überlebt. Der 8091 Meter hohe Annapurna ist aber nur ein Beispiel aus einer ganzen Reihe von Extremtouren. Die Solo Begehung der Eiger Nordwand in 2 Stunden und 47 Minuten, die Solo Besteigung des 7161 Meter hohen Pumori in 24 Stunden oder die erste Solobegehung der Cholatse Nordwand sind weitere Wahnsinnstaten aus dem Hause Steck. Und dann sind da noch die Free Solos! Ohne Sicherung, nur mit Kletterschuhen und einem Beutel Magnesium, klettert Ueli Steck hohe Felswände hinauf. Er schaut nach oben und ist im Einklang mit seinem Körper, seiner unglaublich stabilen Psyche und voll konzentriert im Hier und Jetzt. Excalibur, Silberfinger und viele andere Extremrouten sind nicht nur mehr Träume, sondern Tatsachen.


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