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Ausland
  • Die Big Foot Reiter auf dem Pfad der Tränen
  • Jedes Jahr im Dezember erinnern sie an das grausame Massaker und demonstrieren Verbundenheit mit den Opfern.
  • Zwei Wochen dauert ihre Reise, über 300 Meilen durch die eisige Prärie, entlang der Route von Chief Big Foot.
  • Wounded Knee - Symbol für den gnadenlosen Umgang mit den amerikanischen Ureinwohnern, das letzte Kapitel in der 500jährigen Geschichte von Unterdrückung und Ausbeutung.
  • Die Geschehnisse von 1890 fallen in eine Zeit als die mystische Geistertanzbewegeung der Indianer, die Rückkehr der grossen Büffelherden und das Verschwinden des weissen Mannes verhiess. Sitting Bull und Big Foot wurden dabei als Schlüsselfiguren gesehen und fälschlicherweise getötet. 
  • Seine Nachfahren leben heute in Reservaten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Arbeitslosigkeit und Alkoholismus bestimmen den Alltag unterhalb der Armutsgrenze.
  • Die Hoffnungen der Menschen und ihr Stolz aber sind ungebrochen.
  • Davon erzählt "Der letzte Häuptling" und spannt einen Bogen von den historischen Eeignissen 1890, vom offiziellen "Ende der Indianerkriege" bis ins dritte Jahrtausend, in dem die Indianer noch immer einen verzweifelten Kampf ums Überleben führen.
  • Peter Hinz-Rosin und Dirk Rohrbach sind berufene Mitglieder der Gesellschaft für Bild und Vortrag (GBV). Für Ihre Dia-Vision " Auf den Spuren der Sioux" wurden sie beim Internationalen Abenteuer & Reisediafestival El Mundo 2001 mit dem 1. Preis für die beste Fotografie ausgezeichnet. 

DER LETZTE HÄUPTLING

Dirk Rohrbach und Peter Hinz-Rosin

"Sie mögen uns getötet haben, aber unsere Art zu leben wird niemals sterben." sagt Leonard Little Finger. Er ist Nachfahre des Sioux-Häuptlings Big Foot. Als er in Dakota zufällig auf Peter Hinz-Rosin und Dirk Rohrbach trifft, bittet er sie, ihn auf einer abenteuerlichen Reise in die Vergangenheit zu begleiten. Für die beiden Fotojournalisten wird es die Begegnung mit einem stolzen Volk auf der Suche nach seinen Wurzeln.

Die Reise beginnt am Wounded Knee, wo im Dezember 1890 rund 300 indianische Männer, Frauen und Kinder von der weissen Armee regelrecht massakriert wurden. Bis heute gilt dieses Gemetzel offiziell als das Ende der Indianer-Kriege. Jedes Jahr im Dezember erinnern die Sioux mit einem Gedenkritt durch die eisige Prärie an die Opfer des Massakers, bei Temperaturen von bis zu -50 Grad. Der Letzte Häuptling folgt diesen Reitern und spannt damit einen Bogen von den historischen Ereignissen 1890 bis in die Gegenwart, wo die grosse Büffelnation von einst unter erbärmlichen Bedingungen in kargen Reservaten dahinvegetiert. Peter Hinz-Rosin und Dirk Rohrbach berichten aber auch vom ungebrochenen Stolz der Sioux.


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